Es waren gescheiterte Expansionspläne und der Zusammenbruch der internationalen Finanzmärkte, die zum Kurswechsel führten. Die Konzernleitung wurde ausgewechselt und eine neue Strategie definiert: Das Unternehmen konzentrierte sich wieder auf das europäische Lebensversicherungsgeschäft, straffte die Führungsstrukturen und integrierte die bislang autonom agierenden Ländergesellschaften.
Der Strategiewechsel war mit unpopulären Entscheidungen verbunden. Es drohte ein Imageverlust in der Öffentlichkeit, Mut- und Perspektivlosigkeit bei rund 12.000 Mitarbeitern. Die neue Konzernleitung erkannte jedoch, dass jede Krise auch Chancen birgt. Integraler Bestandteil des Turn-around-Prozesses und Schlüssel für die Rückkehr zum Erfolg war die Markenstrategie.